Unser psychosozialer Betreuungsdienst

Unsere wichtigste und bewährte Einrichtung als Elterninitiative ist der ausschließlich durch Beiträge und Spenden finanzierte psychosoziale Betreuungsdienst.

Durch den regelmäßigen Besuch unserer Betreuerin Mechthild Sticker auf den Stationen helfen wir den Eltern herzkranker Kinder, ihre Belastungen anzusprechen und nach Lösungen zu suchen. 

 

„Ich komme aus der Pflege und schaue auf eine nun 40- jährige Tätigkeit auf Intensivstationen zurück, unterbrochen nur von zwei Elternzeiten meiner beiden Töchter. Im Jahr 2010 habe ich eine Fortbildung zur Paediatrischen-Palliative-Care-Nurse abgeschlossen. 2014 dann auch die Ausbildung innenklinische Krisenintervention.

Mir ist es aber schon immer ein großes Anliegen gewesen, herzerkrankte Kinder und deren Eltern auch über die „pure“ Medizin hinaus zu begleiten.

Hier ist mir das Gespräch besonders wichtig. Ich möchte da sein, um zuzuhören, und hinzuschauen, wahrzunehmen: Wie fühlen sich die Menschen? Und: Vielleicht findet man gemeinsam Möglichkeiten und Wege, um die Situation besser zu gestalten bei der es um Aushalten von Gefühlen, einfachem Warten-müssen, Sorgen um das Kind geht. Vielleicht kann ich praktische Hilfen anbieten.

Manchmal ist es die Vermittlung zu anderen Helfern, manchmal geht es darum, für die Geschwister nach einer Entlastung zu suchen, wenn das „Herzkind“ und seine Eltern vor einem längeren Krankenhausaufenthalt stehen. Und besonders für die Frage „wie bekomme ich wieder Kraft, den Aufenthalt meines Kindes gut zu begleiten. Auch nach der Entlassung gibt es Fragen, darum bleibt der Kontakt oft über längere Zeit erhalten.

Hier möchte ich helfen, damit die Familien die Krise rund um die Krankheit so gut wie möglich bewältigen.“

Frau Sticker ist regelmäßig vor Ort und steht betroffenen Familien für Gespräche zur Verfügung. Dieser Betreuungsdienst wird ausschließlich über unsere Elterninitiative finanziert und aufrecht erhalten. Also auch hier sind wir auf Spenden angewiesen.

Anhang 4.jpeg