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(v. l. n. r.) Barbara Hendelkes (kinderherzen), Mechthild Sticker (Elterninitiative), Prof. Dr. Breuer (Kinderkardiologe an der Uniklinik Bonn), Schwester Doreen (Stationsleitung), Schwester Marke (stellv. Stationsleitung) und Stefanie Heckeroth (kinderherzen) mit den beiden Still-Sesseln.

 

Bildquelle: Kinderherzen Bonn

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Elterninitiative spendet Still-Sessel


Bonn, März 2022 - Das im Universitätsklinikum Bonn ansässige Eltern-Kind-Zentrum freut sich im Bereich Kinderkardiologie über zwei neue Still-Sessel. Die Elterninitiative herzkranker Kinder und Jugendlicher Bonn e.V. hat einen davon gespendet. Durch die eingebauten Rollen können diese immer dort zum Einsatz kommen, wo sie gebraucht werden. Die beiden Sessel wurden bereits Ende 2021 auf die Stationen geliefert und erfreuen sich dort großer Beliebtheit.

 

Elterninitiative spendet Kinder-Ergometer

 

(v. l. n. r.) Dr. Nicole Müller, Oberärztin der Abteilung Kinderkardiologie am Universitätsklinikum Bonn (UKB), Dr. Hannes Herholz, Facharzt der Abteilung Kinderkardiologie am UKB, Christian Behre, Vorsitzender der Elterninitiative herzkranker Kinder und Jugendlicher Bonn e. V., die Zwillinge Leona Zoe und Jasmin Saphira Peter, Katrin Holzke, Kassenwärtin der Elterninitiative herzkranker Kinder und Jugendlicher Bonn e. V. sowie Zeynep Barcedogmus, Medizin-technische Assistentin der Abteilung Kinderkardiologie am UKB mit dem neuen Kinderergometer.

 

Bildquelle: Universitätsklinikum Bonn (UKB)/K. Wislsperger
 

Bonn, 18. August 2020 – Die Elterninitiative herzkranker Kinder und Jugendlicher Bonn e. V. hat der Abteilung Kinderkardiologie am Universitätsklinikum Bonn (UKB) ein Kinderergometer zur Feststellung der körperlichen Leistungsfähigkeit von Kindern gespendet. Die Nutzung eines Erwachsenenergometers durch kleinere Kinder ist aufgrund der geringeren Körpergröße kaum möglich. Junge Patienten der Kinderherzstation am UKB können Belastungstests nun problemlos mit dem neuen Kinderergometer durchführen.

Bei Patienten mit Herzerkrankungen werden regelmäßig Belastungstests unter ärztlicher Aufsicht u.a. zur Feststellung und Objektivierung der körperlichen Leistungsfähigkeit durchgeführt. Diese kann z.B. mit einem Fahrrad-Ergometer bestimmt werden. Auch für junge Patienten, wie die beiden 11-jährigen Zwillinge Leona Zoe und Jasmin Saphira, die seit ihrer Geburt an einer Herzerkrankung leiden und am Universitätsklinikum Bonn (UKB) behandelt werden, sind solche Belastungstests enorm wichtig.

 

Da bei Kindern ein an ihre Körpergröße angepasster Ergometer benötigt wird, hat die Elterninitiative herzkranker Kinder und Jugendlicher Bonn e. V. der Abteilung für Kinderkardiologie am Universitätsklinikum Bonn (UKB) ein Kinderergometer gespendet. Christian Behre, Vorstand der Elterninitiative, sagt beim gemeinsamen Termin am UKB: „Wir sind dankbar über die tolle Arbeit, die Ärzte und Pflegende für herzkranke Kinder leisten und freuen uns darüber, mit dem Kinderergometer unseren Beitrag für eine bestmögliche Behandlung herzkranker Kinder in Bonn leisten zu können.“

Ein Ergometer für Erwachsene sollten Kinder nicht nutzen da auch die richtige Körperhaltung während der Belastungstests entscheidend ist. Dr. Hannes Herholz ist Facharzt der Abteilung Kinderkardiologie am UKB und betreut die herzkranken Patienten im Belastungslabor: „Das neue Kinderergometer ist nicht nur optisch ansprechend gestaltet für Kinder mit Herzerkrankungen, es lässt sich auch hervorragend an die Körpergröße sehr junger Patienten anpassen.

 

Mithilfe des neuen Ergometers können wir nun auch bei kleinen Kindern die Herzfunktion unter körperlicher Anstrengung testen. Dies war vorher mit dem Erwachsenenergometer nur eingeschränkt möglich.“ Für Leona Zoe und Jasmin Saphira hat das Kinderergometer den ersten Praxistest am UKB bestanden. Sie und viele andere Patienten werden nun regelmäßig damit untersucht.

 

"Buddies für Herzteens"

Die "Buddies für Herzteens" sind eine Gruppe von jungen Erwachsenen (Peers) und haben alle einen angeborenen Herzfehler. Auch sie haben schon schwere Zeiten gemeistert und beraten kostenlos, online und absolut vertraulich. Das ist eine gute Ergänzung zu professionellen Angeboten, die meist lange Wartezeiten haben.

Weitere Infos

 

Schulbefreiung für Kinder mit Vorerkrankungen

Zum Schutz von Kindern mit schweren Vorerkrankungen wünschen sich viele Eltern ein Attest zur Schulbefreiung. Darüber muss laut der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) individuell der Kinderarzt entscheiden. Denn es sei unklar, ob diese Kinder ein höheres Infektionsrisiko, einen schwereren Verlauf als andere haben bzw. ob es dafür bestimmte Merkmale gibt.

 

Von einer potentiellen Gefährdung könne ausgegangen werden, wenn sich Kinder mit Erkrankungen, die die Lungenfunktion, das kardiovaskuläre System oder die Nierenfunktion in relevantem Maße beeinträchtigen, infizieren. Dennoch sei eine generelle Freistellung von Kindern mit angeborenem Herzfehler, Herz-Kreislauferkrankungen oder Cystischer Fibrose nicht sinnvoll.

Laut Fachgesellschaft müssen die notwendigen Maßnahmen „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht nur für einige wenige vor uns liegende Wochen gelten, sondern viele Monate bis weit ins Jahr 2021 hinein notwendig werden …. und es stellt sich die Frage, ob die ausgesprochenen Empfehlungen (Isolation) den Kindern und Jugendlichen auf mittlere und lange Sicht durch eine möglicherweise allzu großzügig ausgelegte Protektionsabsicht nicht mehr schaden als nütze.“

Die DGKJ bezieht sich auf den Vergleich von COVID (Sars-CoV-2) zur Grippe (Influenza): bei Kindern, die in der vergangenen Saison aufgrund eines kinderärztlich indizierten erhöhten Risikos gegen Influenza geimpft wurden, sollte auch jetzt das Risiko einer Sars-CoV-2-Infektion kritisch geprüft werden. Dies impliziert jedoch nicht automatisch eine Befreiung von der Schulpflicht beziehungsweise die Ausstellung eines entsprechenden ärztlichen Attests.

Ergebnisse des Surveys der Deutschen Gesellschaft für pädiatrische Infektiologie (DGPI), der seit 18.03.2020 stationär aufgenommene Kinder mit Covid-19 erfasst: Etwa 25 Prozent der hospitalisierten sowie 50 Prozent der intensivtherapiepflichtigen Kinder hatten eine Grunderkrankung. Die Zahlen seien allerdings noch zu klein, um Risikoprofile definieren zu können.

Mehr Info:

 

Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft Pädiatrische Kardiologie: https://www.bvhk.de/informationen/aktuelle-informationen-zum-covid-virus/

 

Und immer aktuell:

https://www.bvhk.de/informationen/aktuelle-informationen-zum-covid-virus/ 

Adventssingen in der Unikinderklinik
 

Ein Krankenhaus kann ein Ort der Freude, aber auch der Trauer sein. Kinder und Eltern, die dort Zeit verbringen müssen, sollten ihre Sorgen und Nöte deshalb aussprechen können – oder zumindest wenigstens für ein paar Stunden auf andere Gedanken kommen können. Die Elterninitiative veranstaltete deshalb gemeinsam mit den Grünen Damen am 3. Adventssonntag ein Adventssingen in der Kinder-herzstation der Uniklinik. Gemeinsam stimmte man sich mit Plätzchen und Kuchen auf die Weihnachtszeit ein. Theresa begleitete das Adventssingen mit der Gitarre. 

Zu den Bildern

 

Verbessertes Gesetz vom Bundeskabinett beschlossen
 

Weil viel zu viele Menschen auf ein Spenderorgan warten, darunter auch herzkranke Kinder, und viel zu wenige Spenderorgane zur Verfügung stehen, werden die Krankenhäuser künftig besser beteiligt. Denn: anders als häufig dargestellt, sind viele Menschen grundsätzlich bereit, ihre Organe zu spenden. Den Kliniken fehlt es meist an Zeit und Geld, um mögliche Organspender zu identifizieren. Das Bundesgesundheitsministerium hat mit dem Entwurf eines neuen Organspende-Gesetzes folgende Verbesserungen vorgesehen:

1.    Mehr Vergütung für Krankenhäuser, die Spenderorgane entnehmen und einen Zuschlag als Ausgleich für die Inanspruchnahme ihrer Infrastruktur.


2.    Ein bundesweiter, neurologischer Bereitschaftsdienst gewährleistet flächendeckend qualifizierte Ärzte zur Feststellung des Hirntodes.


3.    Verbindliche Vorgaben zu Transplantationsbeauftragten: mehr Handlungsspielraum und Rechte, grundsätzliche Hinzuziehung wenn ein Patient als Organspender in Betracht kommt sowie Freigestellung der Beauftragten mit 0,1 Stellen je zehn Intensivbetten und pro Intensivstation ein eigener Transplantationsbeauftragter.

Das Gesetz soll in der ersten Hälfte 2019 in Kraft treten. Der Entwurf muss nun im Bundestag beraten werden. Auch der Bundesrat muss zustimmen.

Mehr Infos unter:
https://www.bvhk.de/informationen/medizinische-informationen/herztransplantation-htx-organspende/
https://www.tagesspiegel.de/politik/mehr-geld-fuer-kliniken-bundeskabinett-billigt-neues-organspende-gesetz/23251492.html